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Wenn ich jung wär, wär ich eSport
Teil 2: Super Mario Kart
Wie ich schon im letzten Artikel schrieb kommt es bei mir, wenn ich an eSports-Titel denke, vor allem auf die eigene Erfahrung und Phantasie an. Dann stelle ich mir vor, wie es wäre, wenn Titel XX auf einer Bühne vor 2.000 Menschen gespielt würde, ob das Spiel diese Momente bietet, in denen der Zuschauer abgehen kann. In FIFA sind es natürlich Tore und Torschüsse, in Counter-Strike besonders gute Einzelaktionen oder spektakuläre Headshots, in WarCraft 3 , naja, das "GG" oder wenn mal ein Hero stirbt. Mein heutiges Spiel bietet mehr dieser Aktionen als die meisten anderen sogenannten eSports-Spiele. Jeder hat schon einmal mit einem Teil dieser Spielserie zu tun gehabt, die Rede ist von Super Mario Kart.
Das Original auf dem Super Nintendo ist für mich immer noch das Beste, auch wenn mir die N64-Version ebenso sehr gut gefiel. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich keine anderen Teile kenne, aber mir ist das auch irgendwie zu dämlich mit einem Lenkrad in der Hand im Wohnzimmer rumzuhampeln. Also äußere ich mich zur Old-School-Version, die vor 16 Jahren und sechs Tagen in Deutschlands Regalen landete und einige Tage später in meinem SNES-Schacht. Zum Spielgeschehen muss ich mich sicher nicht groß äußern. Man konnte zwischen verschiedenen Fahrern wählen, die unterschiedliche Vor- und Nachteile hatten, zum Beispiel in der Endgeschwindigkeit oder Beschleunigung. Anschließend fuhr man gegen den Computer, Freunde oder sich selbst auf diversen Rennstrecken mit unterschiedlichen Gegebenheiten oder duellierte sich im sogenannten Battle Mode, in dem man drei am Wagen angebrachte Ballons beschützen und die des Gegners zerstören musste.
Natürlich ist das Spiel sehr auf Glück bezogen, man kann nicht beeinflussen, welche Items man aufsammelt, es gibt teilweise computergesteuerte Hindernisse auf der Fahrbahn und vieles mehr. Trotzdem bin ich mir sicher, dass ein Finale in Super Mario Kart auf den EPS-Finals mehr Zuschauer hätte als unsere damaligen Rennspiel-Turniere (Live for Speed etc.) jemals anzogen. Einfach aus dem Grunde, dass jeder es schon einmal gespielt hat und leichter für das Geschehen zu begeistern ist. Den gleichen Effekt hat zum Beispiel das sexy Flaschendrehen im DSF auf mich.
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| Links: Teil 1: Super Bomberman |
von pre am 27.01.2010
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Am 29.Juli 2010 verunglückte der Spieler Antonio 'cyx' Daniloski tödlich bei einem Autounfall. Auf der ganzen Welt trauerten Kollegen, Freunde, Fans und selbst Unbeteiligte waren erschüttert.
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